Kostenloses Werkzeug für Führungskräfte

Ins Jahresgespräch gehen, ohne vorher eine Stunde zu grübeln.

Der Termin steht seit drei Wochen im Kalender. Vorbereitet hast du dich nicht, weil du nicht wusstest, wo anfangen. Also gehst du mit einem Bauchgefühl hinein und kommst mit einem Bauchgefühl heraus.

Das lässt sich in zehn Minuten ändern. Dieser Bogen führt dich durch die Fragen, aus denen ein Gespräch entsteht, an das ihr euch in drei Monaten beide noch erinnert.

Geführter Bogen, kostenlos. PDF zum Download.

Handwerksmeister und Mitarbeiterin im Gespräch am Tisch, mit Notizen und Kaffee
Warum das Jahresgespräch oft nichts bewirkt

Es liegt nicht daran, dass ihr euch nichts zu sagen hättet.

Eine Stunde reden, und am Ende ist nichts verabredet. Das passiert nicht aus Unlust, sondern weil niemand vorbereitet hineingeht.

Die Chefin eines Garten- und Landschaftsbaubetriebs redet beim Kaffee auf ihren Vorarbeiter ein, er nickt höflich, auf dem Tisch liegt kein einziges Blatt
01

Ihr redet über Gefühle statt über Fakten

Ohne Notizen fällt dir nur ein, was letzte Woche war. Das ganze Jahr davor ist weg.

Und beim Guten fällt dir sowieso weniger ein als beim Ärgerlichen.

02

Du redest, er nickt

Eine Stunde lang erklärst du, wie du das Jahr gesehen hast. Er sagt ja und vielleicht. Was ihn wirklich beschäftigt, hörst du nicht.

Dabei war genau das der Grund für das Gespräch.

03

Am Ende steht nichts Konkretes

Ihr geht mit gutem Gefühl auseinander. In drei Monaten weiß keiner mehr, was verabredet war.

Nächstes Jahr sitzt ihr wieder da und redet über dasselbe.

Für jeden dieser drei Punkte gibt es einen Handgriff. Sie stehen in Arne Bärs Führungsausbildung, und sie stecken in diesem Bogen.

Arne Bärs Reihenfolge

Der Bogen fragt zuerst, worum es überhaupt geht.

Er folgt der Reihenfolge aus Arne Bärs Führungsausbildung, entstanden in über 20 Jahren mit Handwerksbetrieben. Fünf Bausteine, und am ersten scheitern die meisten Gespräche.

  1. Der Rückblick mit Beispielen

    Was hat dein Mitarbeiter gut gemacht, und was könnte besser laufen? Je Seite bis zu drei Punkte, jeder mit einer Situation, an der man es erkennt.

    Dein Mitarbeiter weiß sofort, welche Situation du meinst. Mit einem Beispiel kann er etwas anfangen.

  2. Das letzte Gespräch

    Was war vereinbart, was ist umgesetzt, was ist noch offen? Der Bogen holt das letzte Gespräch auf den Tisch, bevor ihr Neues plant.

    Vereinbarungen bekommen Gewicht, weil jemand danach fragt. Beim nächsten Mal fangt ihr nicht bei null an.

  3. Der Ausblick mit erstem Schritt

    Ein bis zwei Themen für die nächste Zeit: das Ergebnis, das du dir wünschst, was dem im Weg stehen könnte, und womit es losgeht.

    Du gehst mit einem Vorschlag ins Gespräch, den ihr gemeinsam festmachen könnt.

  4. Die Begleitung im Alltag

    Wobei unterstützt du deinen Mitarbeiter, und wann sprecht ihr wieder darüber, wie es läuft?

    Aus einer netten Stunde wird eine Verabredung, auf die ihr beide zurückkommt.

  5. Die Gesprächsführung

    Welche Themen sind dir wichtig, was willst du von deinem Mitarbeiter hören, und wie kommt er zu Wort?

    Du hörst mehr, als du redest. Genau dann erzählt dein Mitarbeiter, was ihn wirklich beschäftigt.

So klingt ein geschärfter Punkt

Aus „ist super zuverlässig, hat im Sommer die Ringstraße allein durchgezogen“ wird: „Er hat die Ringstraße im Sommer allein durchgezogen.“ Die Bewertung fällt weg, die Situation bleibt stehen.

Jetzt du

Deine Vorbereitung entsteht hier.

Trag ein, was dir zu diesem einen Menschen einfällt. Der Bogen bringt es in die Reihenfolge, in der ihr es besprecht, und schärft auf Knopfdruck jede Formulierung. Meist bist du in 15 Minuten fertig.

Was am Ende in deiner Hand liegt

Dein fertiger Gesprächsbogen. Zum Mitnehmen an den Tisch.

Du bekommst ein klares, druckfertiges PDF mit deinen Punkten zu diesem einen Menschen, in der Reihenfolge, in der ihr sie besprecht, und mit Platz für handschriftliche Notizen.

  • Deinen Rückblick mit konkreten Situationen: was gut lief und was besser laufen kann.
  • Den Stand vom letzten Gespräch: was vereinbart war, was umgesetzt ist, was noch offen ist.
  • Deinen Vorschlag für die nächste Zeit, mit gewünschtem Ergebnis, möglichen Hindernissen und erstem Schritt.
  • Deine Unterstützung im Alltag und einen Zeitpunkt für die nächste Rückmeldung.
  • Worauf du im Gespräch achtest, damit dein Mitarbeiter wirklich zu Wort kommt.
Der fertige Vorbereitungsbogen als PDF mit Rückblick, letztem Gespräch und Ausblick
So sieht dein fertiger Bogen aus. Beispiel mit erfundenen Angaben.
Häufige Fragen

Was du vielleicht noch wissen willst.

Was kostet der Bogen?

Nichts. Du füllst ihn aus, trägst am Ende deine E-Mail-Adresse ein und bekommst deine Vorbereitung als PDF. Keine Kreditkarte, kein Abo, keine versteckten Kosten.

Kann sich mein Mitarbeiter auch vorbereiten?

Ja, und das macht das Gespräch spürbar besser. Im Bogen bekommst du einen Link für ihn. Damit bereitet er sich mit seinem eigenen Bogen vor, ohne Anmeldung, und lädt ihn direkt als PDF herunter. Dann liegen im Gespräch zwei vorbereitete Zettel auf dem Tisch.

Wir machen keine Jahresgespräche, brauche ich das trotzdem?

Der Bogen taugt für jedes geplante Gespräch, nicht nur für den Jahrestermin. Immer wenn ihr euch hinsetzt und über Zusammenarbeit redet, ist er die Vorbereitung dafür. Und wenn bei euch noch gar keine Gespräche stattfinden: Das erste ist das wichtigste.

Warum kommt das Ergebnis per E-Mail?

Damit du deinen Bogen abspeichern, ausdrucken und mit an den Tisch nehmen kannst, senden wir ihn dir sicher per E-Mail zu. Du bekommst eine kurze Bestätigung, klickst einmal, und er ist im Postfach. Kein Spam, versprochen.

Was passiert mit dem, was ich eintrage?

Deine Angaben werden für die Auswertung verarbeitet, für dein PDF gespeichert und nicht an Dritte verkauft. Trag trotzdem nichts ein, was du nicht auch in eine E-Mail schreiben würdest. Näheres steht in der Datenschutzerklärung.

Kann ChatGPT das nicht auch?

Zum Teil ja, wenn du weißt, welche Fragen du stellen musst. Genau die bringt der Bogen mit, in der Reihenfolge aus Arne Bärs Führungsausbildung: erst der Rückblick mit Beispielen, dann das letzte Gespräch, dann der Ausblick mit erstem Schritt. Und am Ende hältst du einen fertigen Bogen in der Hand, den du ausdruckst und mit an den Tisch nimmst.

Der einfachste erste Schritt

Fünfzehn Minuten jetzt. Oder wieder eine Stunde ohne Ergebnis.

Der Termin steht. Du kennst die Person seit Jahren. Was gefehlt hat, war nie das Interesse, sondern eine Reihenfolge für das, was du sagen willst. Die liegt jetzt vor dir.

Fang mit dem Gespräch an, das als Nächstes in deinem Kalender steht.

Chefin und Vorarbeiter haben beide ihren vorbereiteten Bogen vor sich, er erzählt, sie hört zu und schreibt mit