Kostenloses Werkzeug für Führungskräfte

Endlich ansprechen – und zwar so, dass es ankommt statt zu verpuffen.

Du weißt seit Wochen, was du ansprechen müsstest. Aber jedes Mal, wenn die Gelegenheit da wäre, lässt du es. Weil du nicht weißt, wie du anfängst, ohne dass es eskaliert.

Schluss damit. Dieser Bogen bereitet dein Gespräch in wenigen Minuten vor, inklusive der Sätze, die du wörtlich sagen kannst.

Drei Abschnitte, kostenlos. PDF zum Download.

Handwerksmeister im Gespräch mit einem Mitarbeiter vor dem Firmentransporter
Warum das Gespräch nicht stattfindet

Es liegt nicht daran, dass dir der Mut fehlt.

Die meisten Führungskräfte wissen genau, was sie ansprechen wollen. Was fehlt, ist der erste Satz.

Eine Dachdeckermeisterin mit Kaffeebecher beobachtet nachdenklich einen Mitarbeiter, der den Transporter belädt
01

Du schiebst es seit Wochen

Der Anlass war im März. Jetzt ist Mai, und gesagt hast du immer noch nichts. Weil nie der richtige Moment war.

Je länger du wartest, desto größer wird die Sache.

02

Oder es verpufft

Lob, Kritik, Lob. Dein Mitarbeiter hört das Lob, nickt freundlich und geht raus.

Nach drei Tagen ist alles wie vorher.

03

Oder es eskaliert

Ohne Vorbereitung wird aus einer Beobachtung ein Vorwurf. Der andere macht dicht und rechtfertigt sich.

Danach redet ihr über den Ton, nicht über die Sache.

Für jeden dieser drei Fälle gibt es einen Handgriff. Sie stehen in Arne Bärs Führungsausbildung, und sie stecken in diesem Bogen.

Arne Bärs Reihenfolge

Der Bogen fragt zuerst nach dir. Nicht nach ihm.

Er folgt der Reihenfolge aus Arne Bärs Führungsausbildung, entstanden in über 20 Jahren mit Handwerksbetrieben und mittelständischen Unternehmen. Fünf Bausteine, und der dritte überrascht fast jeden.

  1. Erst das Ziel, dann die Sätze

    Bevor es um Formulierungen geht, hältst du fest, worum es dir geht und was am Ende anders sein soll. Und du entscheidest, ob es ein Feedback ist oder ein Konflikt.

    Wer sein Ziel kennt, verliert im Gespräch nicht den Faden. Mut, der richtige Moment und die Erlaubnis deines Gegenübers gehören dazu.

  2. SUPER: Was ich schätze

    Konkrete Situationen statt Charaktereigenschaften. „Ich erlebe dich besonders stark, wenn du …" wirkt anders als „Du bist gut."

    Wertschätzung ist die Grundlage, auf der Kritik überhaupt ankommt. Allgemeines Lob verpufft, konkretes bleibt.

  3. SORRY: Mein eigener Anteil

    Führungskräfte sind nie unbeteiligte Beobachter. Unklare Ansagen, fehlende Rückmeldung, eigene Fehler: Der Bogen fragt danach, bevor es um den anderen geht.

    Wer den eigenen Anteil zuerst benennt, nimmt dem Gespräch die Anklage. Das ist der Punkt, an dem sich Arnes Modell von allem unterscheidet, was sonst zu Feedback im Umlauf ist.

  4. STOPP: Was ich klar anspreche

    Zu jedem Kritikpunkt die Beobachtung und die gewünschte Veränderung: Woran erkennt ihr beide, dass sich etwas geändert hat?

    Aus „das nervt mich" wird eine überprüfbare Verabredung. Korrekturfeedback ist kein Angriff, es ist Führungsarbeit.

  5. Wenn es ein Konflikt ist

    Manchmal reicht ein Feedback nicht. Dann führt dich der Bogen durch ein Konfliktgespräch in acht Schritten: von deiner Beobachtung und deiner Reaktion bis zur Vereinbarung, wer sich bis wann worum kümmert.

    Du gehst mit dem richtigen Werkzeug in das Gespräch, das ansteht.

Aus einem echten Durchlauf

Auf „Er hält sich einfach nicht an Absprachen" kam zurück: „Das ist eine Bewertung, keine Beobachtung. Welche Absprache genau, und wann zuletzt? Mit einem konkreten Beispiel kann dein Mitarbeiter etwas anfangen. Mit dem Satz, wie er dasteht, kann er sich nur verteidigen."

Jetzt du

Dein Gesprächsleitfaden entsteht hier.

Nimm das Gespräch, das du gerade vor dir herschiebst. Der Bogen führt dich durch drei Abschnitte, es dauert meist keine 15 Minuten. Am Ende kannst du dir deinen fertigen Leitfaden anfordern.

Was am Ende in deiner Hand liegt

Dein fertiger Gesprächsleitfaden. Bereit für Montag.

Du bekommst ein klares, druckfertiges PDF. Kein Konzept zum Nachdenken, sondern Sätze, die du aussprechen kannst, mit dem Namen deines Mitarbeiters und deinem Anlass darin.

  • Dein Ziel für das Gespräch, damit du weißt, worauf du hinauswillst.
  • Deine Wertschätzungssätze, konkret an Situationen festgemacht statt an Eigenschaften.
  • Deinen eigenen Anteil, formuliert, ohne dass du klein wirkst.
  • Die Korrektur mit der Veränderung, an der ihr beide messen könnt, ob sich etwas getan hat.
  • Oder bei einem Konflikt den Ablauf in acht Schritten, mit deinen Sätzen dazu.
  • Notizzeilen für das, was dein Mitarbeiter dir zurückgibt.
Der fertige Gesprächsleitfaden als PDF mit Ziel, Wertschätzung, eigenem Anteil und Korrektur
So sieht dein fertiger Leitfaden aus. Beispiel mit erfundenen Angaben.
Häufige Fragen

Was du vielleicht noch wissen willst.

Was kostet der Bogen?

Nichts. Du füllst ihn aus, trägst am Ende deine E-Mail-Adresse ein und bekommst deinen Leitfaden als PDF. Keine Kreditkarte, kein Abo, keine versteckten Kosten.

Ist das nicht die Sandwich-Methode?

Nein, und der Unterschied ist der wichtigste Punkt dieses Bogens. Beim Sandwich verpackst du die Kritik zwischen zwei Lobhäppchen, damit sie weicher klingt. Genau deshalb kommt sie nicht an: Dein Mitarbeiter hört das Lob und geht raus, als wäre nichts gewesen. Bei SUPER, SORRY und STOPP steht jeder Teil für sich. Die Wertschätzung ist echt und konkret, dein eigener Anteil kommt vor der Kritik, und die Kritik bleibt klar. Nichts davon dient dazu, etwas anderes zu verstecken.

Warum kommt das Ergebnis per E-Mail?

Damit du deinen Leitfaden abspeichern, ausdrucken und ins Gespräch mitnehmen kannst, senden wir ihn dir sicher per E-Mail zu. Du bekommst eine kurze Bestätigung, klickst einmal, und er ist im Postfach. Kein Spam, versprochen.

Wie lange brauche ich?

Zehn bis fünfzehn Minuten, wenn du ein konkretes Gespräch vor Augen hast. Am längsten dauert erfahrungsgemäß der Abschnitt zu deinem eigenen Anteil. Das ist Absicht, dort liegt oft der Schlüssel.

Was passiert mit dem, was ich eintrage?

Deine Angaben werden für die Auswertung verarbeitet, für dein PDF gespeichert und nicht an Dritte verkauft. Trag trotzdem nichts ein, was du nicht auch in eine E-Mail schreiben würdest. Näheres steht in der Datenschutzerklärung.

Kann ChatGPT das nicht auch?

Zum Teil ja, wenn du weißt, welche Fragen du stellen musst. Genau die bringt der Bogen mit. Er fragt nach deinem eigenen Anteil, bevor es um den anderen geht, und darauf kommt fast niemand von allein. Er verlangt zu jedem Kritikpunkt die gewünschte Veränderung statt einer Beschwerde. Und am Ende steht ein Dokument, das du mit ins Gespräch nimmst, statt eines Chatverlaufs.

Der einfachste erste Schritt

Fünfzehn Minuten jetzt. Oder das Gespräch noch ein halbes Jahr schieben.

Du weißt, um wen es geht. Du weißt wahrscheinlich auch schon, was du sagen willst. Gefehlt hat nie der Mut, sondern der erste Satz und die Reihenfolge danach. Beides liegt jetzt vor dir.

Fang mit dem Gespräch an, das dir gerade eingefallen ist, während du das hier liest.

Ein Malermeister und ein junger Mitarbeiter im Gespräch am Tisch, ein Blatt mit Notizen liegt zwischen ihnen