Kostenloses Werkzeug für Führungskräfte

Der Neue fängt Montag an. Und du hast noch keinen Plan.

Er läuft erstmal mit, fragt sich durch und findet sich schon zurecht. So war es beim letzten auch. Der ist nach vier Monaten wieder gegangen.

Das lässt sich in zehn Minuten ändern. Mit diesem Bogen planst du die ersten sechs Monate, von den ersten drei Minuten bis zum Ende der Probezeit.

Fünf Abschnitte, kostenlos. PDF zum Download.

Handwerksmeister begrüßt einen neuen Mitarbeiter und übergibt ihm Spind und Schlüssel
Warum gute Leute wieder gehen

Es liegt nicht daran, dass du dir keine Mühe gibst.

Einarbeitung ist Führungsarbeit, kein Selbstläufer. Und was nicht geplant ist, wird dem Tagesgeschäft geopfert.

Ein neuer Mitarbeiter steht mit dem Helm in der Hand im Lager, die Kollegen eilen beschäftigt an ihm vorbei
01

Die ersten Minuten sind verspielt

Niemand erwartet ihn. Der Arbeitsplatz ist nicht fertig. Er weiß nicht, wo die Toilette ist.

Am ersten Tag zweifelt er schon, ob die Entscheidung richtig war.

02

Keiner weiß, was er können soll

Du hast kein Bild davon, was er nach sechs Monaten beherrschen muss. Fachlich nicht und menschlich erst recht nicht.

Ohne Zielfoto kannst du nicht führen. Nur hoffen.

03

Ihr redet erst am Ende der Probezeit

Zwischendurch war nie Zeit. Beim Probezeitgespräch stellt sich heraus, dass seit Wochen etwas schiefläuft.

Da ist es für beide zu spät.

Für jeden dieser drei Punkte gibt es einen Handgriff. Sie stehen in Arne Bärs Führungsausbildung, und sie stecken in diesem Bogen.

Arne Bärs Reihenfolge

Einarbeitung beginnt nicht am ersten Projekt. Sie beginnt an der Tür.

Der Fahrplan folgt der Reihenfolge aus Arne Bärs Führungsausbildung, entstanden in über 20 Jahren mit Handwerksbetrieben. Fünf Bausteine, und der erste dauert drei Minuten.

  1. Drei Minuten, drei Stunden, drei Tage

    Das Zeitraster der Einarbeitung: die ersten drei Minuten, drei Stunden und drei Tage, dann Monat eins, Monat zwei und drei, Monat vier bis sechs. Jede Phase hat ihre eigene Aufgabe: ankommen, lernen, eigene Aufgaben übernehmen, Verantwortung ausbauen.

    Du weißt für jeden Abschnitt, was dran ist, wer sich kümmert und bis wann. Statt „wir sehen mal" hast du einen Plan mit Terminen.

  2. Der erste Eindruck

    Wer abgeholt wird, einen fertigen Arbeitsplatz vorfindet und mit Namen vorgestellt wird, kommt anders an als jemand, der im Flur wartet. Diese Minuten lassen sich später nicht reparieren.

    Der Bogen fragt die Kleinigkeiten ab, die im Tagesgeschäft untergehen: Spind, Werkzeug, Zugänge, wer ihn abholt.

  3. Das Zielfoto für die Probezeit

    Was soll er nach sechs Monaten sicher und selbstständig können, und woran erkennst du im Alltag, dass die Zusammenarbeit läuft? In Sätzen, die man überprüfen kann.

    Ohne Zielfoto führst du nicht, du hoffst. Mit Zielfoto weißt du im dritten Monat, ob ihr auf Kurs seid.

  4. Der Pate

    Eine benannte Person, die zuständig ist, und die weiß, dass sie es ist. Nicht das Team im Allgemeinen, sondern jemand mit Namen und mit Zeit dafür.

    Der Neue hat jemanden, den er fragen kann, ohne jedes Mal zum Chef zu gehen. Das entlastet dich und ihn.

  5. Feedback als Pflichttermin

    Am Ende jeder Phase ein strukturiertes Gespräch, als Termin im Kalender. Für jedes geplante Gespräch liegt eine Vorlage im Plan, mit SUPER, SORRY und STOPP und Platz für Notizen.

    Du erfährst früh, was hakt, statt beim Probezeitgespräch. Zu dem Zeitpunkt hätte man vieles noch drehen können.

Ein Vorschlag aus einem echten Durchlauf

„Einmal eine Wartung mit dem Paten zusammen fahren und die Dokumentation direkt vor Ort besprechen."

Jetzt du

Dein Fahrplan für die ersten sechs Monate.

Nimm die Person, die demnächst anfängt, oder die, die gerade da ist und noch keinen Plan hat. Der Bogen fragt ab, was sonst untergeht. Fällt dir in einer Phase nichts ein, schlägt dir der Fahrplan auf Knopfdruck passende Punkte aus Arnes Seminar vor. Es dauert meist keine 15 Minuten.

Was am Ende in deiner Hand liegt

Dein fertiger Einarbeitungsplan. Mit Terminen und Zuständigkeiten.

Du bekommst ein klares, druckfertiges PDF. Kein Konzept für die Schublade, sondern ein Plan, den du am Montag auf den Tisch legst und mit dem Paten durchgehst.

  • Eine Checkliste für die Vorbereitung, mit wer und bis wann, damit am ersten Morgen nichts fehlt.
  • Die ersten Minuten, Stunden und Tage, konkret durchgeplant statt dem Zufall überlassen.
  • Die Monate eins bis sechs mit Lernschritten und eigenen Aufgaben, jeweils mit Zuständigkeit und Termin.
  • Das Zielfoto für die Probezeit, in überprüfbaren Sätzen.
  • Eine Gesprächsvorlage für jedes geplante Feedbackgespräch, zum Ausfüllen von Hand.
  • Was noch offen ist, gesammelt unter „Noch zu klären".
Der fertige Einarbeitungsplan als PDF mit Vorbereitung, den ersten Minuten, Stunden und Tagen und den Phasen bis Monat sechs
So sieht dein fertiger Fahrplan aus. Beispiel mit erfundenen Angaben.
Häufige Fragen

Was du vielleicht noch wissen willst.

Was kostet der Fahrplan?

Nichts. Du füllst den Bogen aus, trägst am Ende deine E-Mail-Adresse ein und bekommst deinen Plan als PDF. Keine Kreditkarte, kein Abo, keine versteckten Kosten.

Der fängt schon nächste Woche an. Lohnt sich das noch?

Gerade dann. Die Abschnitte für den Tag davor und die ersten Stunden brauchen fast keine Vorbereitung, nur Entscheidungen: Wer holt ihn ab? Wer ist Pate? Was liegt bereit? Genau diese Kleinigkeiten entscheiden über den ersten Eindruck, und sie sind in zehn Minuten geklärt.

Geht das auch, wenn jemand aus dem Team eine neue Aufgabe übernimmt?

Ja. Zu Beginn wählst du, ob ein neuer Mitarbeiter anfängt oder jemand aus dem Team eine neue Aufgabe übernimmt. Fragen und Plan passen sich daran an, die Probezeit fällt dann weg.

Wir sind acht Leute, wir brauchen doch keinen Plan.

Gerade kleine Betriebe brauchen ihn, weil es keine Personalabteilung gibt, die auffängt, was vergessen wurde. In großen Firmen läuft Einarbeitung nebenbei mit, im Handwerk macht sie die Führungskraft oder niemand.

Warum kommt das Ergebnis per E-Mail?

Damit du deinen Plan abspeichern, ausdrucken und mit dem Paten durchgehen kannst, senden wir ihn dir sicher per E-Mail zu. Du bekommst eine kurze Bestätigung, klickst einmal, und er ist im Postfach. Kein Spam, versprochen.

Was passiert mit dem, was ich eintrage?

Deine Angaben werden für die Auswertung verarbeitet, für dein PDF gespeichert und nicht an Dritte verkauft. Trag trotzdem nichts ein, was du nicht auch in eine E-Mail schreiben würdest. Näheres steht in der Datenschutzerklärung.

Kann ChatGPT das nicht auch?

Zum Teil ja, wenn du weißt, welche Fragen du stellen musst. Genau die bringt der Bogen mit. Er fragt nach dem Zielfoto für die Probezeit, und darauf kommt fast niemand von allein. Er verlangt einen Paten mit Namen statt „das Team". Und er setzt Gesprächstermine, statt sie dem guten Willen zu überlassen.

Der einfachste erste Schritt

Zehn Minuten jetzt. Oder in vier Monaten wieder suchen.

Du weißt, wer anfängt. Du weißt auch, dass es beim letzten Mal nicht rund lief. Was gefehlt hat, war nie der gute Wille, sondern ein Plan, der die ersten Wochen trägt. Der liegt jetzt vor dir.

Fang mit dem Namen an, der dir gerade eingefallen ist, während du das hier liest.

Der neue Mitarbeiter und seine Patin vor der Pinnwand mit dem Einarbeitungsplan, beide lachen